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Rückblick: 2.iSys-Netzwerk-Treffen in Berlin

 

 

2. iSys-Netzwerk-Treffen am 22. November 2015 in Berlin – eine kleine Rückschau von Evi T.

Es war wieder ein tolles und inspirierendes Treffen – egal, ob für "alte Hasen" oder für "Neulinge" – die Zeit verging wie im Fluge. Das Forschen und Üben hat Spaß gemacht.

 

Nachdem wir beim 1. Netzwerktreffen eine erste Bekanntschaft mit unserer Vorderen Inneren Person gemacht hatten, stand beim 2. Treffen das "WAS – WIE – WER" im Fokus. Gemeinsam mit Devaka Hoffmann, die dieses Treffen wieder sehr engagiert und lebendig geleitet hat, haben wir uns vor allem auf das WIE unserer Inneren Personen konzentriert, denn das ist entscheidend, wenn wir einer Inneren Person auf die Spur kommen wollen: WIE sagen, tun wir etwas? Sind wir dabei ängstlich und unsicher, überheblich und arrogant oder umständlich und ausschweifend, ...es gibt so viele Möglichkeiten, WIE wir sind, WIE wir anderen gegenüber auftreten.

 

Besonders anschaulich konnten wir in der Verkaufs-Übung verschiedene WIEs ausprobieren. In Zweiergruppen schlüpfte einer in die Rolle des Kunden und durfte mit einem bestimmten WIE auftreten, ohne es dem anderen zu verraten. Der Verkäufer versuchte zu erfassen, wie sein Gegenüber ist und ihm ähnlich zu werden. So entspann sich ein Dialog im „Gleich-zu-Gleich“. Das war mal einfacher und mal schwieriger – je nachdem, welche Inneren Personen in uns selbst aktiv waren. 

 

Diese Übung hat mir sehr geholfen das WAS wir sagen oder tun von der Art & Weise etwas zu sagen oder zu tun, zu unterscheiden. Sind wir doch im täglichen Leben gewohnt uns auf  WAS gesagt wird zu konzentrieren und wir reagieren meist nur unbewusst auf das WIE. 

 

Es war spannend für mich, nicht nur intellektuell nach Anweisung des Verstandes zu handeln und ein Ziel zu verfolgen (wie hier z.B. ein Auto verkaufen zu wollen) – sondern mich einzufühlen, meinem Gegenüber „gleich“ zu werden und ihn so viel besser zu erleben und ihm näher zu kommen.

 

Doch was ist, wenn das, WAS und WIE wir etwas sagen nicht zusammen passt? Als Beispiel behauptete Devaka auf eine freundliche und zugewandte Art, dass sie gleich brutal werden würde. Das war sehr unglaubwürdig. Das WIE ist also viel wichtiger. Es sagt mehr über uns aus.

 

Wir fragten uns außerdem, wie denn eine Innere Person kommuniziert. Das führte zu einem kurzen Abstecher zu den fünf Sprachen der Psyche. Wir haben das anhand einer Teilnehmerin geübt. Wir schauten auf ihre Körpersprache und ihre Gefühle, wir haben Bilder dazu gefunden, auf ihre Sprache geachtet und ihre Ausstrahlung gespürt. Welche dieser Kanäle wir verwenden ist sehr individuell und meistens nutzen wir mehrere gleichzeitig.

 

Bei einer abschließenden Sitzung von Devaka mit einer Teilnehmerin konnten wir das Gleich-zu-Gleich ganz direkt erleben. Das war sehr spannend, das so unmittelbar mitzuerleben. Die Vordere Person wurde im Laufe der Sitzung deutlich spürbar und konnte sich selbst bewusster wahrnehmen.

 

Ich finde, es lohnt sich auf alle Fälle, dieses „Gleich werden“ bewusst zu üben – auch im Alltag. 

 

Evi T.

 


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